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Teil 1: Wassersport-Vereine und das neue Datenschutz-Recht – Grundlagen

Fast jede oder jeder von uns erhält derzeit Post, Mails und Postings verschiedener Unternehmen zur neuen Datenschutz-Grundverordnung (im Netz etwa hier zu finden). Von absoluter Panikmache (im hier verlinkten Artikel werden einige typische Mythen behandelt) bis hin zu der wohl gewagten Aussage, es ändere sich fast gar nichts bis darauf, dass bestehende Datenschutzerklärungen nur etwas angepasst werden müssten, findet man im Netz das gesamte Spektrum an Bewertungen und Einschätzungen. Als “Angstfaktor” wird regelmäßig die hohe Bußgeldandrohung für Verstöße (bis zu 20 Millionen Euro, oder sogar 4% des Konzernumsatzes) genutzt – auch als Geschäftsmodell. Fokussiert auf das Thema dieses Blogs möchte ich hier aufzeigen, worauf Vereine, insbesondere solche, die auf dem Gebiet des Wassersports tätig sind, achten müssen. Der erste Teil der Beitragsserie befasst sich mit den Grundlagen. Teil 1: Wassersport-Vereine und das neue Datenschutz-Recht – Grundlagen weiterlesen

Alkohol an Bord, Oma über Bord – und Haftpflicht­versicherung weg

Zum Bootfahren, ob unter Motor oder Segel, gehört für viele das Feiern. Man ist mit Familie und Freunden unterwegs. Für viele ist dann ein Bier, Wein oder Sekt dabei. Meistens geht das gut. Wie bei Fahrten mit dem Auto zu einer Feier sollte aber eine Person nüchtern bleiben. Und diese Person sollte auch den erforderlichen Sportbootführerschein besitzen. Ansonsten kann bei einem Schadenfall die Haftpflichtversicherung die Leistung verweigern. Dies kann sogar die Existenz bedrohen.

Einige Policen sehen auch überraschend einen Ausschluss von Leistungen für den folgenden Fall vor: Ein Bootseigner setzt das Boot etwas ruppig gegen den Steg, und die Oma kippt um und bricht sich ein Bein. Der Helikopter fliegt sie ins Unfallkrankenhaus, wo die Oma dann erst einmal 14 Tage verbringt. Omas Krankenkasse will das Geld vom Bootseigner zurückerhalten. Die Versicherung beruft sich auf ihre Bedingungen und macht sich so einen schlanken Fuß. Derselbe Ausschluss kann sogar greifen, wenn durch eine Unachtsamkeit das eigene Kind über Bord geht. Alkohol an Bord, Oma über Bord – und Haftpflicht­versicherung weg weiterlesen